Forumbeiträge

Silvan Brun
Olivenölverkoster
Olivenölverkoster
18. Apr. 2020
In Kulinarik
Ich bin ein Liebhaber der einfachen Küche, von guten Produkten, bei deren Zubereitung man nicht mit übermässig viel kulinarischem Talent gesegnet sein muss. Tomatensalat beispielsweise. Es gibt kaum etwas Einfacheres. Und, mit den richtigen Zutaten eigentlich auch kaum etwas Besseres. Seien wir ehrlich, wenn es um den Caprese-Salat aus kalten, geschmacklosen holländischen Rispentomaten, gummiähnlichem Mozzarella, sirupartigem Balsamico und ranzigem Olivenöl geht, den wir in praktisch immer gleicher Manier in so manchem Ristorante mit mehr oder weniger einfallsreichem italienischem Namen serviert bekommen, müssen wir uns zurzeit eigentlich glücklich schätzen, dass das Kochen aufgrund der vor Wochen geänderten Umstände nun in unseren eigenen Zuständigkeitsbereich fällt. Wir können besser, was viele Italo-Restaurants nämlich nicht können: Den Tomaten-Mozzarella-Salat. Zutaten (für 2 Personen) 250 g Datterino-Tomaten (oder andere kleine aromatische Sorte); 150 g Mozzarella di Bufala (oder andere qualitativ vertretbare Sorte); 1 rote Peperoni; 8 Grüne Spargel; Brot (ich habe feuchtes Quarkbrot verwendet; eine Möglichkeit ist es auch, geröstetes Weiss- oder Ruchbrot zu verwenden); 2 Knoblauchzehen (oder Knoblauchpulver); Weissweinessig; Aceto Balsamico di Modena IGP; Fleur de Sel (oder Meersalz); Paprika (Pulver); Pimentón; Rohrohrzucker (oder Kristallzucker); Wasser; Natives Olivenöl extra; Zubereitung Peperoni in kleine Würfel schneiden; beiseitelegen; Datterinotomaten der Länge nach halbieren, beiseitelegen; Spargeln schälen; Stängelansatz grosszügig wegschneiden; Spargel der Länge nach halbieren; bis auf die halbierten Spitzen kleine Scheibchen schneiden; natives Olivenöl extra in eine Bratpfanne geben; Fleur de Sel, Paprika, geviertelte Knoblauchzehen und Spargel dazugeben; Herd andrehen und Spargel braten; zwei Teelöffel Rohrohrzucker dazugeben; Einen Schuss Wasser dazugeben; zwei grosszügige Messerspitzen Pimentón dazugeben; einreduzieren lassen (unterdessen Salat vorbereiten); Herd abstellen geschnittene Tomaten und Peperoni in eine Schüssel geben; Olivenöl grosszügig über die Tomaten und Peperoni geben; einen Schuss Weissweinessig dazugeben; Reichlich Aceto Balsamico dazugeben; Fleur de Sel darüber streuen; Mozzarella zerbröseln und in die Schüssel zu den Tomaten und den Peperoni geben; alles umrühren; Brotscheibe in Würfel schneiden und in die Schüssel geben; umrühren; fertig gebratene Spargel unter den Salat rühren; wenn nötig nochmals ein Olivenöl dazugeben; anrichten und sofort servieren "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch". In diesem Fall, weit weg von Corona, versüsst und dieser Tomaten-Brot-Salat den Tag. Immer und immer wieder.
Tomaten-Brot-Salat mit Grünem Spargel content media
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Silvan Brun
Olivenölverkoster
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09. Apr. 2020
In Kulinarik
Lasst uns der schönsten Sache frönen. Dem Kochen. Nie war es günstiger als heute. Nie hatten wir mehr Zeit als jetzt. Wir suchen die schönsten Impressionen in Form von Bildern, Videos und Rezepten. Nachkochen von hier publizierten Rezepten ist ausdrücklich erwünscht. Und, Hilfestellung gibt es von den tollen Olivenöl-Köchen und Persönlichkeiten Manuel Santana (Südpol Luzern), Urban Schiess (Alte Schmitte Selzach), Andy Zaugg (Andy Zaugg Sternekoch Solothurn), Philipp Tresch (der Nomade des Mittelmeers), Jean-Marc Bessire (Le Cigalon Thônex), Marco Ortolani (La Réserve Eden au Lac Zürich) und Michele Martinelli (Locanda Martinelli IT-Nibbiaia), die allesamt eigene Rezepte auf evoo.expert präsentieren werden. Das Olivenöl kommt dabei natürlich nicht zu kurz - wir verschenken während dieser Kampagne unzählige edle Flaschen an Einsender von Bildern, Videos und Rezepten. Auf los geht's los. Los! Viel Spass wünscht Silvan Brun
ZEIT, ZU KOCHEN content media
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Silvan Brun
Olivenölverkoster
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13. Nov. 2018
In Erntebilder 2018
Casas de Hualdo 2018 content media
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Silvan Brun
Olivenölverkoster
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16. Okt. 2018
In Entdeckungen
Nach einem ersten morgendlichen Navigationsflug warten Michele und ich auf perfekte Lichtverhältnisse, die zu dieser Jahreszeit im Tal von Mercatale vor Montefiridolfi gegen 1745 erreicht werden, um die wunderbare Szenerie "I Greppi di Silli" mit ihrem teilweise weit über 100-jährigen Olivenhain covern zu können. 1934 liess sich Gianni Alfani an diesem einmaligen Ort nieder, als er nicht mehr nur Pächter, sondern Besitzer eines Hofes werden wollte. 1472 Olivenbäume, angepflanzt auf rund 3.5 ha, zählt das kleine Gut heute. Ein sehr grosser Teil des Baumbestandes ist sehr alt, trotzte schon Wind, Regen, Schnee und den heissen Sommertemperaturen dieser Gegend, als Alfani diesen Bauernhof Mitte der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts gekauft hatte. Je nach Jahr werden auf I Greppi di Silli bis zu acht reinsortige Olivenöle erzeugt. Hervorzuheben sind neben den im Chianti Classico üblichen "Cultivars" Frantoio, dem Genotyp von Frantoio - Correggiolo, Leccino, Moraiolo und Pendolino auch die im Tal Pesa autochthone Sorte Madonna dell'Impruneta. In ertragsmäßig sehr ergiebigen Jahren werden rund 2'000 Liter Olivenöl erzeugt. Nicht selten sind es aber weniger, so dass das Grüne Gold I Greppi di Sillis zum Exklusivsten zählt, was man haben kann. Hierbei ist es ebenso erwähnenswert, dass Michele Porcu, der Sohn Anna Alfanis, der das schmucke Gut heute führt und mit viel händischer Schwerstarbeit selber pflegt, zu den ersten Schülern Marco Mugellis zählte. Jenem Mann, der die Olivenölproduktion in Sachen Qualität grundlegend verändert und geprägt hatte und dessen Einfluss bis weit nach nach Spanien reichte. Mugellis Gut Torre Bianca ist in unmittelbarer Nachbarschaft zu I Greppi di Silli gelegen. Hier, in San Casciano, bei I Greppi di Silli & Co., fand die Qualitätsoffensive der toskanischen Olivenölproduktion, von welcher heute alle Spitzenproduzenten dieser Welt profitieren, quasi ihren Anfang. Ein geschichtsträchtiger und unglaublich bedeutungsvoller Ort also. Trotzdem, zu den gefeierten Superstars des Olivenöls zählt I Greppi di Silli nicht oder allerhöchstens unter Kennern. Dieser Umstand macht dieses tolle Gut in San Casciano zu einem absoluten Geheimtipp. @ I Greppi di Silli
I Greppi di Silli: Ausgangspunkt der Qualitätsrevolution content media
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Silvan Brun
Olivenölverkoster
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15. Okt. 2018
In Entdeckungen
Will man die Kultur leben, muss man sie achten, sie pflegen und sich ihr hingeben. Auf Dievole bedeutet Kultur die Wiederentdeckung eines alten Erbes, bei welchem die Achtung der hügeligen Landschaft der Region Siena, des fruchtbaren Chianti Classico Bodens und der händischen Arbeit des Menschen, der das Land bestellt, die Hauptrolle spielt. Dievole keltert wunderschöne Weine mit neuer Technik aber nach alter Tradition (ohne Barrique) und extrahiert unglaublich tolle reinsortige sowie assemblierte italienische Olivenöle, die von jedermann leicht zu verstehen sind, vor allem dann, wenn man diese in bester Gesellschaft zu einem typischen Chianti-Lunch geniesst. Francesco Marcocci hat für uns das Tor zu einer wunderbaren Welt des Genusses und der Kultur aufgestossen. Diese Welt will entdeckt werden. Übrigens: die Olivenernte 2018 bei Dievole beginnt heute. Gefallen uns die Öle dieser Saison, werden wir sie euch bei evoo.expert oder über unsere Partner zugänglich machen. Kultur braucht ihre Förderer und Liebhaber. Wer die neuen Olivenöle Dievoles testen möchte, kann das in bester Gesellschaft am 16.11.2018 im Grand Resort Bad Ragaz tun, wo Francesco Marocci die neuen Elixiere vorstellen wird. Anmelden kann man sich direkt über resortragaz.ch.
Dievole bieter Kultur content media
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Silvan Brun
Olivenölverkoster
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05. Okt. 2018
In Erntebilder 2018
Wenn Sie sich fragen, ob das Olivenäume sind? Ja, ich darf Ihnen versichern, dass das tatsächlich Olivenbäume sind. Sie heissen Ottobratica und kommen in Kalabrien - Reggio Calabria - vor. Neben der Ottobratica-Sorte gibt es auch noch die ebenfalls hochgewachsene Sorte Sinopolose. Wen wundert's, auch diese Riesen unter den Olivenbäumen sind in Reggio Calabria beheimatet. Die Garzo-Schwestern von Dolci-Terre stellen sowohl aus Ottobratica als auch aus Sinopolose leichtfruchtige Olivenöle her. In diesem Jahr dank neuer Mühlentechnologie und Gian Luca Grandis vielleicht sogar noch etwas besser. #Ottobratica #ReggioCalabria #Kalabrien #Olivenernte #Olivenbäume #Ernte2018 #GianLucaGrandis
Olivenernte in Kalabrien - Ottobratica content media
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Silvan Brun
Olivenölverkoster
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05. Okt. 2018
In Allgemeine Diskussionen
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Willkommen im Olivenölforum von evoo.expert! content media
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Silvan Brun

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